Catedral de Cádiz

Catedral de Cádiz | Quelle: Text: Ayuntamiento de Cádiz. Foto: Destino Cádiz.

Die Kathedrale von Cadiz, von Vicente de Acero entworfen, ist ein spektakuläres architektonisches Werk mit einem Hauch von Originalität, da spanische Architektur Tradition mit barocken Formen aus Italien gemischen wurden.

Ihr Bau wurde zu der Blütezeit der Stadt Cadiz durchgeführt, als diese das Monopol des amerikanischen Handels inne hatte. Die alte Kathedrale von Santa Cruz wurde ersetzt, da diese aufgrund ihres Alters zu klein geworden war.

Der Bau wurde verschiedenen Projekten, die den ursprünglichen Pläne abwichen, unterzogen. In der Tat wurde der Tempel erst ein Jahrhundert nach dem Beginn der Bauarbeiten eingeweiht. Diese Änderungen sind bestens in den höheren Bereichen der Kathedrale zu sehen: die Kuppel, die Türmchen und der Abschluss der Hauptfassade.

Der Tempel ist ein lateinisches Kreuz mit drei Schiffen, und mehreren Seitenkapellen. Insgesamt 16 Kapellen, besonders zu erwähnen die von San Sebastián, mit einem Gemälde aus dem Jahr 1621 des Genuesen Andrea Ansaldi. Die Kapelle von San Servando und San Germán, mit Barockstatuen von Luisa Roldán, la Roldana, datiert auf 1687.

In der Kapelle von Santa Teresa wird das Kreuz der Prozession Corpus Christi gezeigt. Aus Silber, zwischen 1649 und 1664 nach dem Entwurf von Alejandro Saavedra hergestellt. Und schließlich die kreisförmige Kapelle, ein neoklassizistischer Tempel aus mehrfarbigem Marmor und goldener Bronze, aus dem Jahr 1790 nach einem Entwurf von Manuel Machuca.

Besondere Erwähnung sollte die Krypta, die von Vicente Acero entworfen und im Jahr 1726 fertiggestellt wurde, haben. Ein rechteckiger Raum, mit Nischen für Bestattungen, in dem es einen Altar aus Genueser Marmor aus dem siebzehnten Jahrhundert gibt. Ein Abbild der Virgen del Rosario aus weissem Marmor in barockem Stil welches dem italienischen Bildhauer Alessandro Algardi zugeschrieben wird. In der Krypta begraben sind, zusammen mit den Bischöfen der Diözese, die illustren Personen Manuel de Falla und Jose Mª Pemán aus Cadiz.